News 2021

17.02.2021: Wurfstatistik

Die Rubrik „Wurfstatistik“ wurde aktualisiert. Hier gibt es alle bisherigen Würfe im Überblick!
14.02.2021: Kastration Jolie

Jolie hat die Kastration am Freitag sehr gut überstanden. Die OP ist reibungslos verlaufen und sie erholt sich ausgesprochen gut.

Als ich zu ihr in den Aufwachraum durfte und mich hingesetzt habe hat sie mich direkt erkannt und ordentlich gewedelt 🙂 trotz noch verwirrtem und duseligen Zustand.

Zuhause angekommen haben wir es uns den restlichen Tag im Bett bequem gemacht, damit das Zitrönchen sich entspannt ausruhen kann.

Ab jetzt ist Jolie somit ganz offiziell in Rente!
11.02.2021: DCM Ultraschall

Herzens ❤️ Angelegenheit

Gestern stand Connors Herzultraschall an.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Connor ist aktuell DCM frei, es gibt keinen Hinweis auf eine Fehlfunktion oder krankhafte Veränderungen.

Der Befund ist ab sofort auch auf Connors Seite öffentlich einsehbar (genau wie alle anderen Dokumente bisher), denn erzählen könnte man ja viel!

Warum wurde Connor untersucht?

Rein vorsorglich, einen Verdacht gab es nicht! Und auch keine Testpflicht.
Im Bezug auf DCM (Dilatative Cardiomyopathie) sind Rassen wie der Dobermann und deutsche Doggen besonders häufig betroffen.

Aber auch beim Dalmatiner treten leider immer wieder vereinzelte Fälle auf, ebenso Fälle von Hunden, die plötzlich und teilweise sehr jung, tot umfallen.
Darum habe ich Connor damals bereits vor dem ersten Deckakt schallen lassen.
Noch ist DCM kein großes Thema, aber nur wenn sich möglichst viele beteiligen, lässt sich hoffentlich vermeiden, dass es irgendwann eins wird!

Insbesondere für Deckrüden finde ich es wichtig, denn sie können Defektgene im Zweifelsfall viel weiter streuen.
Aber auch Hündinnen sollten natürlich nicht vernachlässigt werden.
Eventuell wird auch Jolie im Spätsommer noch geschallt.

Ich habe einen Termin bei einem TA gemacht, welcher dem Collegium Cardiologicum angehört und somit eine offizielle Untersuchung auf DCM machen kann.
Zuerst wird eine Auskultation (Abhören) gemacht. Danach kommt der Ultraschall, der ca. 20min dauert und im Liegen durchgeführt wird. Währenddessen läuft auch ein EKG mit.
Anschließend werden die Daten ausgewertet und auf dem Befundbogen vermerkt.

Mit rund 180-250€ und einem eventuell längeren Anfahrtsweg zu einem entsprechenden TA ist die Untersuchung etwas aufwendiger und kostspieliger.

Aber es ist eine Investition zur Gesunderhaltung der Rasse. Und auch für sich selbst hat man natürlich Klarheit.
Zusätzlich habe ich direkt noch eine Blutprobe nehmen lassen, welche zu Forschungszwecken an die Uni Bern gesendet wird. Sie kann für unterschiedliche Projekte genutzt werden z.B. für die Forschung zu einem Gentest für DCM oder Epilepsie.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr über das top Ergebnis.

Connors geplanten Dates (nein, keine Langhaarwelpen) steht somit nichts im Wege!

09.02.2021: Jolie und Ciri

Am Sonntag haben wir Ciri (High Hopes) nach längerer Zeit auf einen Spaziergang getroffen.

Unsere ehemalige Frau Rosa ist jetzt 15,5 Wochen alt und ein kleiner Wirbelwind.
Momentan ist sie erst einmal skeptisch und vorsichtig gegenüber allem und jeden. Aber wenn sie aufgetaut ist gibt es kein Halten mehr!

Sie möchte am liebsten in einen reinkriechen und freut sich unendlich wenn man sie anspricht.
Die Milchzähnchen sind noch alle da, aber schon bald beginnt der Zahnwechsel und das Bangen ob sie hoffentlich vollzahnig ist.

Ciri zeigt sich bisher sehr gelehrig und kooperativ, sie kann aber natürlich auch ganz schön frech sein.
Sie ist jedenfalls genauso gesprächig wie ihre Eltern, alles wird in den unterschiedlichsten Tönen kommentiert.

04.02.2021: ARDS – aktues Lungenversagen

ARDS oder auch „Acute Respiratory Distress Syndrom“ ist eine Erkrankung, welche autosomal rezessiv vererbt wird.
Bislang wurde dieser Defekt bei Hunden ausschließlich beim Dalmatiner nachgewiesen.

Ich hatte bereits vor einigen Jahren bei ein paar Zuchthunden gelesen „aus ARDS freien Linien“.
Zugegebenermaßen habe ich mich damit aber bisher nicht weiter auseinandergesetzt.

Bis ich Anfang November Materialien für die Gentests der Welpen bestellt habe. Dort bin ich wieder über ARDS gestolpert.
Daraufhin habe ich mich kurzerhand entschlossen Jolie und Connor testen zu lassen.

Für beide lautet das Ergebnis N/N, sie sind also keine Anlageträger.
Damit sind auch automatisch alle G-chen frei!

Ich weiß nicht ob es überhaupt noch Träger in der Zucht gibt. Dank des Tests muss man aber für die eigenen Hunde zumindest nicht mehr spekulieren.

ARDS betroffene Hunde entwickeln die ersten Symptome in der Regel im ersten Lebensjahr. Soweit ich gelesen habe mussten alle erkrankten Hunde wenige Wochen später euthanasiert werden oder sind gestorben.
Die Folgen von ARDS sind eine erhöhte Atemfrequenz, Atemnot und Schäden im Lungengewebe.
Zusätzlich kann in Zusammenhang mit diesem Defekt auch das Fehlen einer Niere oder ein Wasserkopf einhergehen (Quelle: Laboklin).

Es wird davon ausgegangen, dass eine finnische Hündin von damals der Ursprung ist, auf die sich alle Träger zurückverfolgen ließen.
Dank des darauf entwickelten Gentests dürfte ARDS wohl kein Thema mehr sein, testen schadet dennoch nicht.
Es zeigt auch wieder die Wichtigkeit der Stammbaumzucht. Ohne Stammbaum wäre eine Analyse und Rückverfolgung nicht möglich gewesen!
02.02.2021: Verboten!

Exotic Spots Fred Flintstone

Es kursieren nicht nur viele Gerüchte um die gelb getupften Dalmatiner, sondern die Zucht mit ihnen wird sogar häufig als verboten betitelt.

(Aus dem Grund heißt meine ehemalige Frau Rosa aus dem F-Wurf übrigens „Forbidden Treasure“)

Gestern erzählte mir eine Bekannte, dass ihr damals bei ihrer Züchtersuche gesagt wurde, dass es illegal ist von/mit Lemon zu züchten!
Natürlich ist das nicht der Fall!

Hier werden private Ansichten oder Vorgaben von Vereinen einfach mit Gesetzen auf eine Stufe gestellt.
Da es sich bei Lemon nicht um ein Qualzuchtmerkmal handelt, ist die Zucht von und mit dieser Farbe nicht verboten.
Verbote können lediglich innerhalb von Vereinen erlassen werden, haben in diesem Fall außerhalb der Vereine aber keine Relevanz oder Gültigkeit.
Daher konnten wir mit dem Pro Dalmatian e.V. einen Verein gründen, in dem Lemon, Tricolor und Langhaar ganz normal zugelassen und behandelt wird wie schwarz oder braun.

Den Standard einfach um weitere (nicht schädliche) Varianten zu erweitern ist nämlich auch keine Straftat, auch wenn die Empörung oft groß ist

01.02.2021: Lemon

Exotic Spots Fred Flintstone, Deckrüde

„Warum züchtet man damit, der hat doch eine Fehlfarbe!“
„Das ist ein Gendefekt.“
„Die sind viel öfter krank.“
„Das ist kein echter Dalmatiner.“
„Wer mit Sonderfarben züchtet will sich nur bereichern.“
„Da gehts nur um Seltenheit“

Das alles sind Aussagen, die immer wieder kommen. Nicht mehr so häufig wie noch vor ein paar Jahren, aber sie halten sich hartnäckig.

Was eine „Fehlfarbe“ ist liegt einzig in der Definition der Menschen, was ihnen als erwünscht und unerwünscht präsentiert wird. Ich persönlich empfinde es als Unwort, als Abwertung.
Für mich ist Lemon einfach eine Farbvariante, die im Standard als unerwünscht gilt.

Es hält sich das Gerücht, dass Lemons häufiger krank sind. Das kann ich nicht bestätigen und weiß auch nicht woher diese Annahme kommt. Sie sind weder öfter taub noch stehen sie der Gesundheit der schwarzen und braunen Dalmis in irgendeiner Weise nach.

Lemon ist kein „Defekt“, es ist nicht mit speziellen Krankheiten oder gar Deformationen gekoppelt.
Auch ist die Farbe nicht mit Merle (bei Merle x Merle besteht das Risiko von Double Merle, welche meist von körperlichen Defekten und Einschränkungen betroffen sind.) oder Dilute Farben zu vergleichen.
Es wird einfach angenommen, dass es schlecht ist, weil es der Standard nicht vorsieht.

Eine Lemon x Lemon Verpaarung birgt keine höheren oder anderen Risiken als Schwarz x Schwarz oder Braun x Braun.
Lemon ist auch keine Dilute Farbe, was trotzdem immer wieder behauptet wird. Lemon hat mit Blau, Silber und Champagne nichts zu tun und birgt daher auch nicht das Risiko von Hautkrankheiten wie CDA.

Auch Lemons sind natürlich „echte“, reinrassige Dalmatiner.
Warum sollte sie eine andere Farbe zu einem Mix machen?

Dass es angeblich nur um Seltenheit und das liebe Geld geht ist auch oft ein beliebtes „Argument“ gegen den Farbschlag.
Bei mir kostet allerdings jeder Farbschlag das Gleiche, keiner ist mehr wert als der andere und bei befreundeten Züchtern ebenfalls.
Inzwischen kosten Standardwelpen häufig sogar deutlich mehr als ein Lemon aus unserem Verein.
Erst informieren, dann urteilen!
27.01.2021: Kastration

Gestern hatte ich mit Jolie einen Termin zur Kastrationsberatung und in 2,5 Wochen ist es dann auch schon soweit.

Für mich stand schon lange fest, dass Jolie nach ihrem letzten Wurf kastriert werden soll.
Bei Lina habe ich es genauso gehandhabt, sie ist seit September 2017 kastriert.

Der Hauptgrund dafür ist Connor.
So wird kein Trennen mehr nötig und es kann auch definitiv keinen versehentlichen Wurf geben, wenn die Hündin schon betagter ist. Bei uns gab es noch nie einen Ups Wurf und das soll auch so bleiben.
Aber auch über eine Gebärmuttervereiterung muss ich mir dann keine Gedanken mehr machen. Denn Jolie wird nach der herkömmlichen Methode kastriert, also die Entfernung von Eierstöcken und der Gebärmutter.

Eine endoskopische Kastration wäre für sie laut den Erklärungen des TA nicht sinnvoll. Denn hierbei wird die Gebärmutter belassen, was bei Zuchthündinnen wohl in einigen Fällen trotzdem problematisch werden und zu einer Pyometra (Vereiterung) führen kann. Dies hängt mit Veränderungen, die aufgrund der Trächtigkeiten entstehen können, zusammen. Das muss nicht sein, könnte aber.

Übrigens haben beide Mädels nie Probleme im Zusammenhang mit der Läufigkeit gehabt. Keine Wesensveränderungen und keine gesundheitlichen Schwierigkeiten.
Wenn wir Connor nicht hätten, hätte ich womöglich anders entschieden, das ist schwer zu sagen.
So ist es für mich und für Connor aber der stressfreieste und verantwortungsvollste Weg.
Das mag nicht jeder so sehen, aber das ist in Ordnung.

Ich bin froh, dass es diese Möglichkeiten gibt, wenngleich ich nicht generell pro oder contra Kastration bin.
Ich sehe es immer als Einzelfallentscheidung.
Allerdings bin ich ganz klar gegen eine Frühkastration, gesund erwachsen werden sollte jeder Hund dürfen!

21.01.2021: Jolie

Jolie Ende letzter Woche, 12 Wochen nach der Geburt der H-chen.

Das Gesäuge ist komplett zurückgebildet, nur die Haut braucht noch ein paar Wochen bis sie wieder gestrafft ist.
Bei Lina ging dies immer viel schneller, Jolie braucht länger.

Das Fell ist auch noch etwas licht, aber schon gut am nachwachsen. Bald hat sie ihre gewohnte Form wieder zurück.
Nicht übel, wenn man bedenkt, dass 11 Minis aus der kleinen Jolie geschlüpft sind.
Ansonsten geht es ihr bestens, sie ist so gut drauf wie eh und je
16.01.2021: Welpenalarm

Nicht bei uns, aber in der befreundeten Zuchtstätte „Sweet Chocolate Dots“ (zu finden bei Facebook).

Um den 18.03.2021 wird dort der C-Wurf aus der Verpaarung

„Exotic Spots Fred Flintstone“
weiß/lemon
HD A, ED 1/0, OCD 0, Spondylose 0, DM N/N, vollzahnig

und „Amy at Sweet Chocolate Dots“
tricolor, US Import
HD A, ED 0, vollzahnig

erwartet! Unser Zitrönchen Jolie wird damit Oma.

Das ist die erste offizielle Verpaarung von Lemon x Tricolor 🙂 eine kleine Premiere über die ich mich unheimlich freue!
Für beide Hunde ist dies der erste Wurf.

Alle Welpen dieses Wurfes werden weiß/schwarz und reinerbig kurzhaarig.
Alle werden jedoch genetisch sowohl Lemon als auch Tricolor tragen, eventuell wären auch Braunträger möglich.
Wer sich ernsthaft für einen Welpen aus diesem Wurf interessiert, darf sich gerne bei der Züchterin oder mir melden.

Alle Welpen werden selbstverständlich AEP getestet und erhalten Ahnentafeln des Pro Dalmatian e.V.

14.01.2021: Rückkehrer

Havanna, 11,5 Wochen alt

Havanna (Frau Bordeaux) ist am Montag zu uns zurück gekommen, weil es leider doch nicht geklappt.
Bitte keine bösen Worte oder Anschuldigungen bezüglich der Besitzer, sie haben verantwortungsbewusst und im Sinne der Hündin gehandelt.

Es kann vorkommen, dass Welpen einige Tage, Wochen oder Monate nach der Abgabe zurückkommen. Die Gründe können sehr vielfältig sein.
Wichtig finde ich nur wie man damit umgeht.

Ich bin dankbar wenn man sich im Fall des Falles an mich wendet, ich reiße niemandem den Kopf ab.
Nach ihrem Eintreffen war die Wiedersehensfreude riesig, es wurde gequietscht und geschleckt.
Havanna war ziemlich aufgedreht und sehr lange am Wuseln.

Havanna, 11,5 Wochen alt

Am Abend fand sie es doof in der Box zu bleiben und hat eine laute Oper angestimmt. Nach einer kurzen, aber deutlichen „Diskussion“ hat Madame es eingesehen.

Sie ist ein lernwilliger, recht leichtführiger und schlauer kleiner Feger.
Sie kommentiert gerne alles und das auch ausgiebig, plappern kann sie!
Draußen ist sie fröhlich und unerschrocken unterwegs, sie lässt sich nicht leicht aus der Ruhe bringen. Nur entgegenkommende Menschen werden noch gemeldet, da muss sie lernen, dass das nicht nötig ist. Das erste Training war schon erfolgversprechend.

Schon gestern wurde sie drinnen wesentlich ruhiger und hat öfter und länger geschlafen.
Alles in allem ist Havanna bisher ein unkomplizierter Welpe mit unendlich viel guter Laune und einem großen Schmusebedürfnis.

Bereits gestern ist sie auch schon wieder ausgezogen und lebt jetzt mit ihrer Halbschwester aus dem F-Wurf zusammen.
Die beiden Umzüge haben ihr nicht das Geringste ausgemacht, sie fühlt sich überall direkt Zuhause, als wäre sie schon immer da gewesen! Kein Jammern, kein Suchen, sie lebt einfach im Jetzt und genießt das Leben.
Die Krallen habe ich ihr gestern auch noch gekürzt, das hat die Maus ohne jegliches Theater machen lassen, einfach großartig!
04.01.2021: Professionelle Zucht

Bisher wurde ich ein paar Mal gefragt, ob ich eine professionelle Züchterin bin.
Ich schätze das kommt sehr auf die Definition an. Die Fragenden haben damit gemeint, ob ich die Zucht gewerblich und für den Lebensunterhalt betreibe.

Das trifft bei mir nicht zu, ich züchte nur hobbymäßig.
Ich würde mich dennoch als professionell bezeichnen, als professionellen Hobbyzüchter.
Ich habe mich mit allen möglichen Aspekten der Hundezucht und /-haltung beschäftigt und lerne kontinuierlich dazu. Egal ob es um Pflege (Krallen, Zähne, Ohren, Fell etc.) geht, um Verhaltens- und Erziehungsaspekte, Ernährung, allgemeine Gesundheit (Impfungen, Entwurmungen, Kastration/Sterilisation) oder um Deckakt, Trächtigkeit, Geburt, mögliche Komplikationen, Genetik und Epigenetik sowie Welpenaufzucht und Sozialisierung.
Ich würde sagen ich weiß was ich tue und wovon ich spreche.

Ich beschäftige mich mit Stammbäumen, Risiken und Wahrscheinlichkeiten. Jeder einzelne Wurf ist von langer Hand geplant. Ich habe auch stets im Blick was ich langfristig erreichen möchte und wie jeder Wurf sinnvoll dazu beitragen kann 🙂
AEP, HD, Hyperurikosurie, DCM, Inzuchtkoeffizient, Popular Sire oder Populationsgenetik sind keine Fremdwörter für mich und ein rein schwarz/weißer Wurf aus Lemon x Braun keine Überraschung, da die Farbvererbung eines meiner Lieblingsthemen ist.

Aus meiner Sicht können Hobbyzüchter sehr professionell sein und gewerbliche Züchter durchaus auch unprofessionell. Das kommt eher auf den Menschen und dessen Einstellung an.
Ich lerne mit und aus jedem Wurf etwas Neues und das nicht nur bei mir selbst, sondern auch von anderen Züchtern.
Zucht ist nichts, dass immer genau gleich und nach Schema F abläuft. Jeder Deckakt, jede Trächtigkeit, jede Geburt ist anders. Das macht es so spannend, aber auch stets ein wenig nervenaufreibend.
Kurz gesagt ist professionelle Zucht für mich die Kombination von breitgefächertem und tiefergehenden Know-How, eine sehr gute Kenntnis der Rasse und ein Handeln im Sinne dieser durch Durchführung von Gentests und Gesundheitsuntersuchungen. Und nicht zuletzt Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit Problemen!

02.01.2021: Giardien in der Trächtigkeit

Die meisten Hundehalter kennen sie, die hartnäckigen kleinen Biester namens Giardien. Manch ein Hund hat des Öfteren damit zu tun, andere bleiben eher verschont.

In der Trächtigkeit vom H-Wurf hatte Jolie eine Giardieninfektion. 4 Wochen nach dem Deckakt und der Umstellung auf Welpenfutter kamen die typischen Symptome:
* häufiger Kotdrang
* sehr schleimig
* teilweise Blutbeimengungen

Zu diesem Zeitpunkt konnte und wollte ich keine chemischen Mittel geben, es hätte die Welpen schädigen können.
Stattdessen habe ich die Ernährung umgestellt. Da sich Giardien von Kohlenhydraten ernähren war das Hauptziel sie durch Aushungern loszuwerden.
Dazu wurde Jolie auf eine kohlenhydratfreie bzw. /-arme Fütterung umgestellt.
Noch am selben Tag ging es ihr deutlich besser. Die Fütterung habe ich bis zur Geburt beibehalten und danach war das Problem tatsächlich erledigt.
Die Welpen haben sich übrigens nicht infiziert!
Bis jetzt gab es auch keine erneuten Symptome mehr.

01.01.2021: Wurfplanung

Viele sind schon ganz gespannt und neugierig wann und wie es bei uns weitergeht.
Lina ist seit Herbst 2017 in Rente und Jolie ab sofort auch. Damit haben wir derzeit keine eigene Zuchthündin mehr.
Zwei Optionen für nächstes Jahr haben sich leider zerschlagen.

Somit wird es den I-Wurf erst Mitte/Ende 2022 geben, sofern unsere High Hopes zuchttauglich wird und alles klappt wie erhofft.

Potenzielle Deckrüden habe ich schon im Auge, hier sind aber noch Ciris Gesundheitsauswertungen abzuwarten, welche voraussichtlich Anfang 2022 stattfinden werden.

Daher kann ich noch keine Aussagen über mögliche Farben oder Fellvarianten machen, sondern erst, wenn der Rüde endgültig feststeht.

Bitte habt Verständnis, dass wir bis zum Vorliegen der Auswertungen noch keine Interessenten aufnehmen.

Sobald die Planung dann konkreter wird eröffnen wir die Warteliste.

Unter „Wurfplanung“ sind immer die aktuellen Pläne ersichtlich.